Traveling with friends: Familien-Urlaub in der Türkei

Er wurde schon wieder überstimmt! Und um ehrlich zu sein, in mir kämpfen seit geraumer Zeit deswegen die Gefühle. Ihr wisst schon, die Teufel-Engel-Kiste.
Ein Battle zwischen schlechtem Gewissen und Schuldgefühlen, negativen Prognosen, Worst-Case-Szenarien vom Feinsten und purer Vorfreude auf ein Wiedersehen. Ein Wiedersehen mit guten Freunden und einem lange nicht mehr besuchten, aber dennoch vertrauten Land. 
Doch Eines ist klar. Was auch immer geschieht: Ich werde daran schuld sein! 😉 more “Traveling with friends: Familien-Urlaub in der Türkei”

Das Kabinett der Ekligkeiten – von Arschkriechern und Kratzköpfen

(Der folgende Text nahm seinen Ursprung bereits vor einigen Wochen. Mittlerweile hat die Taschenlampe zwar Sommerferien, ziemlich cool finde ich ihn aber immer noch 😉 )
Ich stehe mal wieder mit der Taschenlampe in der Küche. Höchstkonzentriert damit beschäftigt, den Schopf meines Kindes abzuleuchten. Diesen akribisch zu durchforsten. Denn das ist meine Aufgabe. Das muss ich tun und im Anschluss unterschreiben, dass ich meiner Pflicht auch genauestens nachgekommen bin. Denn in der Klasse des Kindes wurde ein Läuse-Vorfall gemeldet.
Was mich früher, noch mit ein, zwei Kindern in die reinste Panik und ekeldurchschüttelte Angst-Anfälle getrieben hätte, lässt mich nun gelangweilt Haare zur Seite schieben. Schon wieder so ein blöder Zettel. Schon wieder Kopfläuse in der Schule. Ich finde nix und bin erleichtert.
Nicht jedoch des Ekels wegen, sondern schlicht und einfach weil ich gerade keine Zeit habe für so’n Scheiß!
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Das Fotoshooting & warum wir Mamas alle Superheldinnen sind!

Ich fühlte mich irgendwie blöd die letzten Tage. Ach was, die ganze letzte Zeit. Gepackt von Selbstzweifeln, der steten Frage eine gute Mutter zu sein und all’ meinen Kindern gerecht zu werden. Ausgebremst von Zweifeln was diesen Blog hier betrifft. Ausgebremst von Zweifeln und Fragen was meine berufliche Zukunft betrifft. Ausgebremst von der Frage, ob diese Zukunft überhaupt noch existiert und der ewigen Frage, “was noch aus mir werden soll”.
Müde, abgekämpft und träge, trotz Sport. Auch so fühlte ich mich. Ich fühlte mich “klein” und ab und an selbst sogar ein bisschen bedeutungslos und ignoriert.
An “schlimmen” Tagen nahezu unsichtbar und weg geschubst von Menschen, die ich doch eigentlich in’s Herz geschlossen habe. Auch so fühlte ich mich. Hin und wieder. 
Es sind so viele Empfindungen und Emotionen, wie sie auch nur eine Mutter und Frau haben und erleben kann.
So viele traurige, nachdenkliche und schlechte Gefühle. Die eigentlich nicht sein sollten, völlig fehl am Platz sind und dringendst verbannt werden sollten! 
Und dann bekam ich eine Mail. more “Das Fotoshooting & warum wir Mamas alle Superheldinnen sind!”

mySheepi: Das Schäfchen in meinem Bett

*Werbung. Wenn ich mich auf Eines gefreut habe, während der letzten stressigen Wochen vor den Sommerferien, dann war es Schlaf. So simpel und banal das nun auch klingen mag, ich freute mich gerade in den letzten Tagen auf nix mehr, als einmal sieben bis acht Stunden ununterbrochen schlafen zu dürfen. Ohne Handy-Wecker, der Mutter viel zu früh aus der viel zu kurzen Nachtruhe reißt. Ganz ehrlich, richtig aufgeladen fühlten sich die Batterien schon lange nicht mehr!
Ich muss mal wieder ein wenig auf die eigene Gesundheit achten, zu Kräften kommen, Energie-Reserven füllen und dem Teint einen kleinen Botox-freien Boost gönnen!
Meine vollste Hoffnung liegt hier nun auf sechs Wochen Sommerferien und damit verbunden deutlich mehr Schlaf als er mir in der letzten Zeit vergönnt war!

Und so wachte ich auf, am Samstag-Morgen. Der erste freie Morgen. Und es war mir tatsächlich gelungen, zusammen mit der Kleinsten bis neun Uhr zu schlafen!
Was müsste ich mich doch nun wunderbar erholt fühlen! Wie neu geboren!
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Being married: Selbstfindung #22

An den Moment, in dem das Beitragsbild entstanden ist, erinnere ich mich noch sehr genau. Es war einer der schönsten Tage in meinem bisherigen Leben. Jedoch auch wahnsinnig anstrengend und Kräfte-zerrend zugleich. Eine unendlich drückende Schwüle lag in der brütend heißen Luft und rings um uns herum tobten heftigste Gewitter. Nur wir wurden verschont und was mich heute noch mit großer Dankbarkeit erfüllt, ließ mich damals für einen kurzen Augenblick erschöpft auf der Treppe zusammensacken. 
Den Magen noch immer leer vor lauter Aufregung und Trubel eilten wir kurz zuvor zum Foto-Shooting solange “das Licht noch gut” war und der Himmel sich nicht allzu sehr verdunkelte.
Es dröhnte in den Ohren und flimmerte vor den Augen. Urplötzlich wollten die Beine der frisch vermählten Braut nicht länger standhalten und kalter Schweiß glitzerte auf der Stirn. Ich musste mich hinsetzen. Schnell! Nun, das Ergebnis ist auf diesem Bild zu sehen. Ich besitze durchaus schönere Hochzeitsfotos, doch verbinde ich mit diesem nun einmal die meisten Erinnerungen. Zu meiner linken der damals gute, kanadische Freund mit britischen Wurzeln. Zur rechten der kroatisch-kanadische Trauzeuge.
Nicht zu sehen: Der frisch angetraute Ehemann 😉
Ich bin also auch eine Ehefrau.
Und mittlerweile wage ich zu behaupten, eine starke, selbstbewusste noch dazu. Eine Ehefrau, die gelernt hat ihrem Mann den Rücken zu stärken und ihn in seinem beruflichen Weg zu unterstützen. Die dafür selbst auf den Pfad der klassischen Rollenverteilung abgebogen ist und nun den Alltag mit drei Kindern unter der Woche Tag und Nacht zum größten Teil alleine stemmt. Eine Ehefrau, die mit ihren Aufgaben, jedem zusätzlichem Kind und all den neuen Projekten gewachsen ist, aber auch gleichzeitig auf sich aufpassen muss und sich nicht übernehmen darf. Eine Frau, die die Wochenend-Ehe zwar niemals wollte, doch mit der aktuellen Lösung nunmehr versöhnt ist. All das bin ich auch.
Wozu also noch 1000 Fragen zur Suche nach dem ICH? more “Being married: Selbstfindung #22”

Goodbye Grundschule

Donnerstag-Abend. Ich erinnere mich noch heute so, als wäre es gestern gewesen.
Nein! Geht gar nicht, diese Einleitung!
Klingt ja wie aus ‘ner Retro-Werther’s-Werbung!
Aber “da” ist sie tatsächlich noch. Ganz genau, haarscharf vor meinem geistigen Auge!
Die Erinnerung an meinen allerletzten Grundschul-Tag.
Wir saßen im Kreis und mussten singen. “Old lang syne”, besser bekannt als “Nehmt Abschied Brüder”. Zwar war es mir unerklärlich was denn nun jene eigenartigen Brüder mit uns Kindern gemein hätten, doch begriff ich, wie bedeutsam dieser Moment des Abschieds gerade ist. Wie er sich in mein Gedächtnis würde einprägen und mit fast vierzig Jahren mich nun diese Zeilen schreiben lassen.
Ja, ich hatte meine Grundschulzeit gemocht. Und die Lehrerin war mir in der Zeit eine lieb gewonnene, an’s Herz gewachsene Bezugsperson geworden. Warmherzig, nicht zu jung, erfahren, mit der nötigen Strenge und Konsequenz doch einem ganz großen Herzen. 
Und so saß ich damals in der Turnhalle der hiesigen Grundschule.
Vor vier Jahren. Darauf hoffend, dass meinem Sohn ein ähnliches Glück widerfahren würde und er eine wunderbare Klassenlehrerin bekommt. Nun, das Schicksal meinte es auch hier gut mit uns und dafür danke ich sehr! 🙂
Morgen wird er seinen allerletzten Grundschul-Tag haben. more “Goodbye Grundschule”

"Ali & Anton"

*Rezension. Unsere engsten Freunde und Bekannten haben die unterschiedlichsten Nachnamen. Was sie aber alle gemeinsam haben? Nun, bei den Wenigsten handelt es sich dabei um deutsche Nachnamen. Es sind vielmehr die Namen polnischen, kroatischen, spanischen, türkischen oder bosnischen Ursprungs. Unsere Freunde haben türkische Namen und deutsche Pässe oder kroatische Nachnamen mit kanadischem Pass. Das ist für uns völlig normal und längst keine erwähnenswerte Besonderheit mehr. Vielmehr ist es so, dass wir es sehr schätzen und glücklich darüber sind, einen kulturell so bunt gemischten Freundeskreis zählen zu dürfen! Ob nun Christen oder Moslems, dunkles Haar und Haut und ganz gleich welche Nationalität, es sind alles unsere lieb gewonnen Freunde. Menschen, die uns ans Herz gewachsen sind und einfach wunderbar liebenswert sind.
Es sind enge Vertraute, Trauzeugen oder beste Freundinnen! Ich für meinen Teil könnte sogar ein ganz kleines bisschen behaupten, ich mag all diese Mentalitäten, die Gastfreundschaft und Warmherzigkeit viel mehr als das typisch kühle deutsche Gemüt! Und dies ist nun kein Klischee-Denken! Ich durfte die Unterschiede selbst erfahren, kennen und lieben lernen! Wer beispielsweise kroatische Großfamilien und deren Art und Weise Hochzeit zu feiern kennt, weiß wovon ich rede. Mein Mann und ich mögen es, andere Gepflogenheiten kennen zu lernen und lieben es andere Länder und Kulturen zu entdecken.
Und genau das möchten wir auch unseren Kindern mitgeben. more “"Ali & Anton"”

A Mom's Nightmare: Selbstfindung #21

Kennt Ihr diese Art Träume, die Euch mit Herz-Rasen, unendlich dickem Kloß im Hals und schweißgebadet aufwachen lassen? Um Euch im Anschluss verwirrt, entsetzt, nahezu hilflos und insbesondere unfähig erneut in den Schlaf zu finden zurückzulassen? Weil dieser eine Traum Dir bewusst macht, was wirklich zählt im Leben?
Weil dieser Traum im wahrsten Sinne des Wortes ein klitzekleiner Weckruf war, der Dir vor Augen führen möchte wer Du aus tiefstem Herzen bist!
Ich bin eine Mutter!
Eine Mama, die ihre Kinder so sehr liebt, dass es manchmal weh tut! Die ihre Kinder mehr als alles Andere auf der Welt liebt und es vermutlich sich niemals selbst verzeihen und verkraften könnte, sollte jenen etwas zustoßen!
So wie in meinem Traum. more “A Mom's Nightmare: Selbstfindung #21”

A Blogger's World: "Jetzt macht die auch noch Werbung"

Als Blogger musst Du darum kämpfen sichtbar zu werden und insbesondere auch dies zu bleiben. Niemals kannst Du Dich zurücklehnen und einzig und allein auf Deine beständigen Leser oder gar Deine “Schreibkünste” vertrauen! Du musst präsent sein, ganz laut “hier” rufen und wie wild mit den Armen fuchteln, um entdeckt und gesehen zu werden.
Möchtest Du dabei auch noch geliebt und mit großer Begeisterung gefolgt werden, so musst Du darüber hinaus authentisch (das allseits in aller Munde genommene Zauberwort) bleiben und Dir immer treu sein! Mach Dich zu einer Marke, schaffe einen Wieder-Erkennungs-Wert, sorge dafür, dass man(n) sich sofort in Dich verliebt und Deinen Blog immer besuchen möchte!
Sei dabei aber ganz Du selbst und verkaufe niemals, aber auch niemals Deine Seele!
Puh! Das sind ganz schön viele Anforderungen auf einmal. more “A Blogger's World: "Jetzt macht die auch noch Werbung"”

Pimp up my Sneaker

*Werbung. Also ich hab’ ja einen Schuh-Tick! Und das behaupte ich jetzt hier nicht einfach so. Weil’s so wunderbar klischee-mäßig klingt. Und weil ich ja bekannterweise belustigt auf Klischees herumreite, mich darin suhle und mit Vorliebe diese selbst auslebe!
Nein! Ich bin wirklich betroffen! Seit ich denken kann, sammel ich leidenschaftlich. Fasziniert von der Vielfältigkeit sei es in Ausfertigungen, Materialien, Stil und Farben, die Mutti’s best friends mit sich bringen, kann ich einfach nicht anders. MUSS SCHUHE KAUFEN. Immer und immer wieder. Selbst wenn ich ohnehin immer nur die selben Lieblings-Latschen trage: Die Kommoden des Fünf-Personen-Haushaltes sind hauptsächlich randvoll mit meinen Modellen! Mit “Freunden” für jede Lebenslage und passend zu jedem meiner gegenwärtigen Ichs. Man(n) kucke auf Muttis Schuhe und erkennt sofort wie’s mir gerade geht! more “Pimp up my Sneaker”