"Macht Euch bereit": vom Adventskalender-Hype 2.0 & eingelösten Versprechen

Es duftete! Tatsächlich!
Ich habe mir die Zeit genommen und noch vor dem ersten Dezember mit den Kindern Plätzchen gebacken. Ich sagte Euch doch ich bin voll motiviert! Oder auch geplagt von Schuldgefühlen und mütterlichem Pflichtbewusstsein. Nennt es wie Ihr wollt. Ich musste einfach mal dafür was anderes liegen lassen. Schon war’s da: Das Butterplätzchen-Zeitfenster.
Mit Schrecken musste ich jedoch feststellen, dass “das Andere”, abends kläglich und verzweifelt vor dem leeren Futter-Schälchen kauerte.
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Meine Hetzjagd zur Besinnlichkeit

Ich bin mal wieder am Wäsche zusammen legen. Da fällt mir ein, was ich jetzt eigentlich stattdessen dringend machen müsste! Denn:

 

Ich habe nur noch zwei Tage! 

 

Zwei verflucht läppische Tage um erneut auf den Dachboden zu kraxeln, dort in der Weihnachtsecke nach Kugeln, LED-Sternen, Holz-Weihnachtsmännern und dem ganzen anderen Grusch zu suchen. Glitzernder Krimskrams, den ich spätestens vier Tage nach dem heiligen Fest nicht mehr sehen kann. more “Meine Hetzjagd zur Besinnlichkeit”

Rainy-Sunday: Vom Spielzeug-Ausmisten & vergangenen Zeiten

Draußen regnet es in Strömen. Schon wieder. Doch heute kann mir das kalte Nass mal den Buckel runter fließen und tröpfeln. Denn Mutti ist motiviert! Hoch motiviert! Und ausgeschlafen! Und ganz verschämt gestehe ich nun, ich habe heute bis 9.30 Uhr geschlafen! Dem heiligen Sonntag sei Dank! DAS hat nur der große Bruder getoppt! Der kam erst eine Stunde später aus dem dunklen Zimmer gekrochen. Ich sagte doch, er ist mittlerweile (vor) pubertär. Fakt ist aber: Heute bin ich gefühlt fünf Jahre jünger und frischer! Mindestens! Yeah! 
Was ich vorhabe? Schon wieder Hardcore-Laufen durch’n Regen? Nee….Heute werden die Kinderzimmer ausgemistet! Zusammen MIT den Kindern! Ist doch der perfekte Tag für so ‘ne Aktion!  more “Rainy-Sunday: Vom Spielzeug-Ausmisten & vergangenen Zeiten”

Batterie leer: 20 Dinge, die zeigen wie erschöpft Mutti gerade wirklich ist

Es gibt Tage, da fühle ich mich echt überfordert. Hab das Gefühl, mir zuviel zuzumuten, schlafe definitiv zu wenig, übernehme mich mit meinem Alles-Schaffens-Wahn und bin gestresst. Extrem gestresst. So wie vermutlich ein Großteil aller Mehrfach-Mütter.
Doch Stop! Hah! Jetzt erwartet Ihr wieder einen zutiefst traurigen, in Selbstmitleid-zerfließenden Text mit melancholischen Grüßen aus dem elendigen Jammer-Tal. Stimmt’s? Kommt auch bald wieder. Versprochen.
Denn, ich wage zu behaupten, meine Texte lassen den treuen Leser mittlerweile ganz zuverlässig meinen Zyklus-Verlauf erkennen. Ob ich will oder nicht. Text für Text bildlich dargestellt in einem schönen Kurven-Diagramm. more “Batterie leer: 20 Dinge, die zeigen wie erschöpft Mutti gerade wirklich ist”

Alle Jahre wieder: Vom Adventskalender-Hype & der Sache mit dem dicken Alten

Ich hatte  früher die Sparversion. Vermutlich hatte er nur etwas mehr wie eine Deutsche Mark gekostet. Aber für mich war er das Größte. Jeden einzelnen dunklen Dezember-Morgen. Damals, als noch tatsächlich Schnee in der Vorweihnachtszeit fiel und ich einen Großteil meiner Nachmittage dick eingepackt im Schneeanzug im selbstgebauten Iglu kauerte (ja, SO groß war’s nun auch nicht!) und darin das behutsam aufgehobene, kostbare Stückchen Schokolade verspeiste.
Damals, als es noch keine Kindergarten- und Schul-Zahnärzte (oder rede ich jetzt hier gerade wieder die Vergangenheit schön?) gab und als noch keine Muttis vegane Dinkel-Plätzchen ohne Zucker und Ei zauberten.
Da war er für mich das Allertollste! Der Billig-Adventskalender vom Discounter!

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Wenn Mutti zweigleisig fährt: Von alter Liebe & neuer Saugkraft

Werbung. Es war an einem hübschen, schwül-warmen Sommer-Nachmittag. Damals im August. Da habe ich ein Versprechen gegeben. Hoch und heilig. Vor Gottes Angesicht. Und damit es mir bloß nicht entfällt, dieses Ehrenwort, werde ich tagtäglich daran erinnert. Brauch’ nur den alten, mittlerweile leicht ranzigen Ring an meiner Hand anzukucken. Check! Ja klar, da war was! So ist das halt in der Ehe und mit Altbewährtem. Das gibt Frau nicht so schnell auf. Denn vorschnell und unüberlegt sich Hals über Kopf dem Neuen hingeben? Weil’s schöner ist und so hübsch neu glänzt? In dessen Arme schmeißen und jedes Zurück ausschließen, jede Hintertür versperren? Nah! Da versuch ich lieber, beim “Alten” zu bleiben. Nicht immer so leicht, aber Hey! Alles auf Neu und von vorn? Viel zu anstrengend! 😉
Ach! Könnte ich’s mit der Treue bei Staubsaugern nur genau so halten! more “Wenn Mutti zweigleisig fährt: Von alter Liebe & neuer Saugkraft”

Fünf im Kampf gegen die Uhr: Vom Projekt Sonntags-Frühstück

Verzückt habe ich es ihr raus gelegt. So süß sieht es aus! Das Strickkleid. Gerne hätte ich auch so eines! Genau so, nur ein paar Nümmerchen größer. Vielleicht nicht mit Herzchen, das Norweger-Muster. Aber ich würd’s nehmen. Genau in den Farben! Kennt Ihr dieses Phänomen? Für die Kleinen gibt’s so schöne Sachen! Und Mutti? Kuckt dumm aus der ungewaschenen Wäsche. Oder erblasst, nein ergrünt, mit Blick auf den Preis für’s Mama Wollkleid! 15 Euro vs. 100 Euro! Ey! SO viel größer und fetter bin ich nun auch nicht! Was soll das immer? Hätte mir das früher jemand mal gesagt, dass der Konkurrenzkampf mit den eigenen Töchtern bereits im Baby-Alter anfängt. Immer sind die süßer! Immer sehen DIE schöner angezogen aus! Zumindest die ersten zehn Minuten. Danach ist meistens alles vollgeknatscht!
Was heute der Anlass ist? Das Sonntags-Frühstück im Cafe. Mit der Oma.
Und wir werden zu spät kommen. more “Fünf im Kampf gegen die Uhr: Vom Projekt Sonntags-Frühstück”

Vom Vertrauen, der Menschlichkeit & der Kunst zu vergeben

Hier der Euch bereits angekündigte Artikel. Eigentlich wollte ich diesen schon zu Beginn der Woche veröffentlichen, doch kam mir eben ein anderer Text dazwischen. Und auch wenn es sich hier ebenfalls wieder um einen Beitrag aus der Kategorie “Nachdenkliches” handelt, möchte ich ihn Euch nicht vorenthalten, denn er liegt mir sehr am Herzen! Trotz, oder vielleicht auch gerade wegen meines letzten Textes:

Ich habe kein bestimmtes Lebensmotto. Dafür bin ich vermutlich auch einfach noch zu “jung”. Noch nicht weise und lebenserfahren genug.  Doch ein ehemaliger Vorgesetzter meines Mannes hatte eines! Und dieses hat mich so sehr beeindruckt, dass ich es am liebsten für mich kopieren möchte. Ich arbeite noch daran und muss mich des öfteren selbst an jenes erinnern. Aber so simpel es ist, so ist es gleichermaßen genial:

“Man muss vor jedem Menschen den Hut ziehen” more “Vom Vertrauen, der Menschlichkeit & der Kunst zu vergeben”

Von der Einladung, die nie kam…

Ich schreibe gerade an einem anderen Text, in dem es darum geht, wie bedeutsam es ist, zu verzeihen. Wie wichtig ich es finde, sich auch in die Situation der anderen hineinzuversetzen und zu versuchen diese zu verstehen. Zu versuchen den Grund der Entscheidung oder Handlung nachvollziehen und akzeptieren zu können. Zu dieser Einstellung stehe ich nach wie vor und strebe noch immer dieses Ziel an.
Doch geht es dabei um die eigenen Kinder, dann ist das meiner Meinung nach noch einmal eine ganz andere Sache und so viel schwerer! Denn meine Kinder sind mein ein und alles! Wie eine Löwin möchte ich sie verteidigen und vor allen Enttäuschungen bewahren! Auch wenn’s aus der Sicht anderer vielleicht Nebensächlichkeiten, unbedeutende, kleine Enttäuschungen sind. Sobald dadurch mein Kind in eine traurige Lage gebracht wird, hört für mich der Spaß auf. Worum es geht?
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Mutti vs. Schweinehund, warum auch Mamas manchmal Auslauf brauchen

Es musste sich was ändern! Sofort! SO konnte es nicht bleiben. Einer von uns musste jetzt einfach damit aufhören. Entweder der verflucht-triste Novemberregen oder ich mit meiner miesepetrigen, melancholischen Stimmung. Nun, er blieb hartnäckig, der November. Seit Tagen. Und ich? Fühlte mich müde, träge, fett (Ihr wisst schon die Nougat-Happen!), verfroren und so antriebslos. more “Mutti vs. Schweinehund, warum auch Mamas manchmal Auslauf brauchen”