Happy Halloween! Von Schnitzverweigerung, Heulanfällen & erschreckenden Theateraufführungen

Gestatten, der da, der hagere, blasse Typ auf dem Beitragsbild. Da ist “Johnny”. Unser Johnny. Bevorzugter Lebensraum: der gemütliche, knarzende, stets von Spinnweben durchzogene Dachboden. Nur einmal im Jahr verlässt Johnny sein vertrautes Terrain um sich den eisigen Spätoktober-Wind um das empfindliche, nicht vorhandene Näschen wehen zu lassen. Dann trohnt er selbstsicher und zu allen scary-spooky Schandtaten bereit auf der ollen rostigen Laterne vor der Haustüre. 
Nun, dieses Jahr wird der arme knochige Kerl dort alleine sein Dasein fristen müssen. An Halloween. 

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"Being in labor": von Fluchtversuchen, fliegenden Höschen & elterlichen Nachhelfe-Aktionen

Muss man auf einem Blog immer Neues und Aktuelles berichten oder darf Frau auch darin Vergangenes verarbeiten? Ich finde schon!  Und ich bin mir sicher, es gibt ein Thema, dass jede Mami verarbeiten muss. Und da ich jetzt gerade einfach mal Bock drauf habe auch meine Erlebnisse hier in Wort und Schrift festzuhalten kommt sie nun:
Eine Zusammenfassung meiner drei Geburten.
Ich finde, das steht einfach noch aus. Allein schon für mich. Und ich versuche dabei jetzt nicht ganz so sentimental zu werden und mich einigermaßen kurz zu fassen. Aber, sind halt drei 😉
Dabei muss ich auch gar nicht viel verarbeiten. Tja, bei mir scheint diese Sache mit dem Verdrängen und hinterher schön reden wohl noch zu funktionieren.
Denn, ich wage zu behaupten:
Ich hatte das große Glück drei tolle Geburten erleben zu dürfen! Jede auf ihre Art. Alle unterschiedlich. Aber im Nachhinein….Schön! So schräg das jetzt klingen mag. Aber was glaubt ihr wie ich sonst zu drei Kindern gekommen bin? Sicher nicht nach einem traumatischen Erlebnis. Und deshalb berichte ich jetzt sehr gerne und mit einem breitem Lächeln auf dem Gesicht über drei ganz einzigartige Erlebnisse. more “"Being in labor": von Fluchtversuchen, fliegenden Höschen & elterlichen Nachhelfe-Aktionen”

Wenn ICH ein Klon wär: Von "Mutti's" Wunsch sich zu vervielfältigen

Der Alltag hat uns wieder. Erneut. Und ebenfalls sind sie damit wieder präsent. Lassen sich nicht wegscheuchen und aus meinem verknoteten Hirn rausekeln. Die Alltagssorgen. Die verworrenen Gedanken, die sich in der Endlosschleife nicht nur drehen, sondern regelrecht überschlagen. 
So wie vorgestern. Kein Wunder, dass das in diesem Moment nix wurde. Mit den Mathe-Hausaufgaben des größten Kindes. more “Wenn ICH ein Klon wär: Von "Mutti's" Wunsch sich zu vervielfältigen”

Wenn Mutti kocht: von Käsebrezeln, undichten Chefs & Vakuum-Knollen

Vor kurzem war’s auch bei mir mal so weit. Ich wollte auch mal “so etwas” mitmachen. Mitreden können. Schließlich habe ich mich jahrelang vor sämtlichen Tupper-Abenden der Nation gedrückt. Ich war wirklich noch nie (!) auf einem. Und dann kam sie: Die Einladung zum “Pampered Chef Abend”.
Nun, wer’s nicht kennt: Es geht um Kochen, oder vielmehr backen auf Stein. Ofenzeug und so. Eigentlich keine schlechte Sache. Tja, ich kannte es gewiss nicht. Und, wie ich so bin, schwirrte bei DEM Begriff nur eine Vorstellung seit der Einladungs-Whatsapp in meinem Kopf herum. Ich weiß, die Bedeutung ist eine völlig andere! Aber: Ich kann da doch unmöglich alleine sein?
Jetzt kommt schon! Wer denkt bei dem Begriff “Pampered Chef” nicht an den früheren Vorgesetzten im “Inkontinenz-Höschen”!? Ich wurde sie jedenfalls nicht  mehr los, diese Phantasie.
Es kann aber natürlich auch daran liegen, dass “I am so not” die typische Koch- und Backmutti bin! Und da merke ich gerade, bei mir gibt’s ganz schön viele “so not’s”. more “Wenn Mutti kocht: von Käsebrezeln, undichten Chefs & Vakuum-Knollen”

Mutti will nicht! Vom Ferienende und Endzeitstimmung

Wie ein kleines bockiges Kind hocke ich vor den Schulranzen der beiden Großen. Ja, ich! Ihr habt mich wieder erwischt. Ich, der alte Kontroll-Freak, kuckt eigenhändig die Ranzen der Kinder durch um alles für morgen vorzubereiten. Und hoffe dabei, nicht irgendwelche ranzigen Schokoriegel oder Kekse vorzufinden, nicht tonnenweise ausgeschüttete Spitzerinhalte und olle Taschentücher.
Und es herrscht Endzeitstimmung bei der Mutti. Eigentlich hatte ich erwartet, die Herbstferien schon nach wenigen Tagen zu verfluchen. Sah auch vorerst so aus. Ich erinnere an dieser Stelle an meine Ferien-Bilanz. Doch jetzt, kurz vorm drohenden Weltuntergang (schon wieder 😉 ) hocke ich wie ein Häuflein Elend auf dem Fussboden (auch schon wieder 😉 ) und mag nicht! more “Mutti will nicht! Vom Ferienende und Endzeitstimmung”

"24 Wochen" Gedanken zum Film…

Ich hatte Euch ja vor Kurzem davon berichtet, dass ich beim Trainieren gerne mal “Scheißendreck“ schaue. Nun, manchmal kucke ich auch gerne “Grübel-Filme”, schwere Kost. Filme, die dazu einladen in sich zu gehen und zu philosophieren. Die zu Was-wäre-wenn-Gedanken anregen. Nur lässt sich’s bei dem ein oder anderen Film mit ‘nem Kloß im Hals so schwer trainieren…
Dann ist doch die Couch gefragt. Und als ich neulich diese aufgrund einer Erkältung den ganzen Nachmittag hütete, konnte ich nachts nicht gut schlafen. Und entschied mich deshalb kurz vor Mitternacht bei Amazon einen Film auszuleihen, der mir schon lange unter den Nägeln brannte.
Es handelt sich um den im Jahr 2016 erschienenen Film
“24 Wochen”
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13 Dinge, die Dir zeigen wie alt Du geworden bist: Von Faltencreme & Kultserien der Achtziger

Manchmal überkommt es mich einfach. Es braucht nur einen klitzekleinen Auslöser und ich lande mittendrin. In der Grübel-und Gedankenfalle. Und ich fühle mich plötzlich alt. Ziemlich alt. Noch nicht mal Vierzig, aber das “faltige, grauhaarige Monster” sitzt mir schon tief im Nacken. Klopft schon mal  vorsichtig an. Und ich merke und sinniere darüber, wie “alt” ich wirklich geworden bin.
In diesem Fall war der Auslöser eine Sch….Tiefkühlpizza! Aber dazu gleich 😉
Klagte mein Mann über das ein oder andere Wehwehchen hier und da, hab ich ihn stets schallend ausgelacht. “Stell Dich nicht so an! SO alt biste nun auch wieder nicht.”
 Er ist mir sechs Jahre voraus. Jetzt fange ich an…
Hier meine ganz persönliche “Top-Thirteen” der ersten Alterungs-Anzeichen: more “13 Dinge, die Dir zeigen wie alt Du geworden bist: Von Faltencreme & Kultserien der Achtziger”

Legoland 2.0: Von ausstehenden Projekten, Thrillseekern & Qualme-Käsefüßen

Es stand noch aus. Musste dringend noch erledigt werden. Noch dieses Jahr. Und zwar bis Anfang November. Was? Nun, wir Eltern waren es dem Nachwuchs noch schuldig endlich das letzte (und vor allem bereits bezahlte!) Weihnachtsgeschenk einzulösen! Und Zeit und Kinder drängten!
Zum Glück kann ich behaupten, dass der Gatte und ich Meister in Spontan-Entscheidungen sind. War schon immer so. Manchmal furchtbar hektisch und anstrengend. Zumindest für Andere 😉 . Aber meist völlig unbereut. Sind nicht die spontanen, schnellen Entscheidungen meist sogar die geilsten?
Und kaum blinzelte die Sonne noch ein wenig verhalten durch die dicken Oktoberwolken und ließ auf ein hervorragend schönes Herbst-Wochenende blicken, war’s endlich soweit. Der Papa war noch lange nicht von der Dienstreise zu Hause. Uns trennten noch mehrere Stunden Fahrzeit. Nächtliches Nachhause-kommen und eine ziemlich kurze Nacht vorprogrammiert. Da fiel sie. Die nächste Schnapps-Spontan-Entscheidung: 
Willkommen bei Versuch Legoland 2.0!
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Juhu! Blog-Liebling!

Die Brigitte-MOM hat mich als “Blog-Liebling der Redaktion” vorgestellt! Wow! Damit hätte ich nie gerechnet und bin unendlich dankbar für diese Ehre!
BlogLiebling
Manchmal kann ich es immer noch nicht glauben, dass diese verrückte Leidenschaft zum Schreiben auch Anderen gefällt, Euch sogar berührt, zum Lachen bringt und Ihr Euch darin wiederfindet! Es war mir von Anfang an wichtig, die Dinge so zu beschreiben, wie sie nun einmal sind. In allen Facetten, stets leicht überzogen und immer mit einer gewissen Selbstironie. Denn am interessantesten ist doch das wahre Leben selbst 😉 more “Juhu! Blog-Liebling!”

Wenn der große Bruder verreist: von Babies die plötzlich groß werden

Es ist mal wieder soweit. Heultage. Bei der Mutti.
Würde nicht die Sonne aus Leibeskräften vom tiefblauen Himmel strahlen und damit Mitte Oktober den vergangenen August vor Neid und Scham erblassen lassen.
Doch so fällt`s auch einer hormondurchfluteten Mami schwer alles grau in grau zu sehen.
Dabei hätte ich jetzt allen Grund zum Heulen. Denn mein großes “Baby” verreist. Zum ersten Mal für mehrere Tage alleine. Aber ich schlucke ihn herunter, den Kloß im Hals. Ist ja mega-peinlich so ´ne Jammerlappen-Muddi! Geht gar nicht!  Also drücke ich meinen Jungen nochmal ganz fest an mich und lass ihn mit einem “High Five” ins Auto steigen. more “Wenn der große Bruder verreist: von Babies die plötzlich groß werden”