Wenn Männer schenken, Von Liebesbeweisen der etwas anderen Art

Männer machen ihren Frauen ja bekanntlich die dollsten Geschenke.
Nun, die einfallslosen “Langweiler” unter ihnen greifen, schön safe, klischeeorientiert und risikoarm, zu Blumen, Parfum, Schmuck oder gar Dessous aus`m Versandhaus (echt jetzt?). Ihr wisst, ich überzeichne wieder! Aber das macht so schön Spaß!… Die gedankenlosen, pragmatischen und emotionsresistenten “Rüpel” schenken Bratpfannen und Küchenmixer. Die vergesslichen, geizgeilen und Wertschätzungs-fernen “Ignoranten” beglücken ihre Angebetete mit einem Hauch von….Nix.

Und ich? Ich bekam „Saugi“.
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Wenn Mütter Netflixen: Von Lieblingsserien, schwerer Kost & Mega Flops

Ich hab Euch ja erzählt: Spätabends, wenn die meisten von Euch schon friedlich schlafen… Dann trainiere ich des öfteren auf dem Crosstrainer. Und dann ist meine Zeit zum Serien- und Filme-gucken. Zwar nicht am großen 55 Zoll Bildschirm, sondern am iPad. Aber immerhin. 
Wenngleich mein Gewissen zu Trainingsbeginn sagt, ich sollte lieber mal die Tagesschau online sehen, die Zeitung vom bereits vergangenen Tag auf’m iPad lesen, vielleicht wenigstens mal Markus Lanz oder so ähnlich aus der Mediathek schauen…
Ich brauche in dem Moment etwas anderes! Ich nenne es “Scheißendreck schauen”. Des Anspruchs wegen aber immerhin in “original voice”. Und manchmal ist beim Scheißendreck auch die ein oder andere wirklich gute Serie dabei… Manchmal.
Im Frühjahr war`s meiner Meinung nach unter anderem

13 Reasons Why
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Wie alles begann…die Eltern vor & hinter den Kindern

Ich bin ein Lügner. Jedes Mal, wenn ich mit einem Kind im Krankenhaus bin.
Denn da – und das ist die Wahrheit! – werden wir jedes einzelne Mal gefragt, wo wir Eltern uns kennengelernt haben! What!? Warum machen die das? WAS soll diese Frage auf dem Fragebogen?
Werden wir je nach Beruf, Werdegang, Abstammung, privaten Vorlieben, differenziert behandelt? Oder gar unsere Kinder!? Sicherlich nicht. Ich bin überzeugt, dass da ein besonderer Grund dahinter steckt. Aber dazu später…
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Unverhofft kommt oft – Vom plötzlichen Alleinsein und zu-zweit-allein-sein

Neulich wars mal wieder so weit. Es ergab sich ziemlich spontan. Ohne viel Vorlaufzeit. Und kommt nicht allzu oft vor. Was? Nun, ich war alleine! Einen ganzen langen Samstag Nachmittag! Nur ich! Früher nie gedacht, welch Luxus DAS mal bedeuten würde. Der Papa auf Dienstreise, die Kinder bei den Großeltern. Danke dafür! 
Für diese paar Stunden stand mir die Welt offen!
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Vom schlechten Mutter Gewissen, furchtbar miesen Tages-Anfängen und unnützen"Wenn-erstmal-Gedanken"

Ich sitze zu Hause am Esstisch. Gefühlt kurz davor Rotz und Wasser zu heulen. Unfähig auch nur einen Schluck Kaffee zu trinken oder geschweige denn ins “tränendurchweichte” Brötchen zu beißen. Ja, wieder Übertreibung! Aber ernstes Thema. Wie gelähmt sitze ich da, fühle mich leer und verzweifelt. Geplagt vom schlechten Gewissen und dem Gedanken eben alles falsch gemacht zu haben.
Das schlechte Gewissen, weil ich die aufgelöste Vierjährige im Kindergarten zurück gelassen habe. Obwohl sie eigentlich wieder mit mir nach Hause wollte. Weil ich wusste, dass sie zu Recht weinte und wieder heim wollte. Weil ich daran schuld bin, dass der Start in den Tag so furchtbar mies ausgefallen ist. Und weil ich dennoch nicht nachgeben konnte (Ihr wisst, dass ich dann verloren hätte) und mich mit einem Bussi und Winken verabschiedete.
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Du bist, was Du trägst. Wie Muttis tägliche Kleiderwahl den Gemütszustand beeinflusst – und umgekehrt

Ich habe heute ein Jeanskleid an. Eigentlich keine besonders außergewöhnliche Anmerkung und Tatsache. Nur, ich trage sonst NIE Jeanskleider. Und lachend steht mein Mann neben mir. Er lacht deshalb so lautstark weil er mich sofort durchschaut hat, weil er mich nach fast 18 Jahren in und auswendig kennt. Und anhand meiner Kleidung exakt meine Gemütslage erkennen kann.
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Hatchi Birthday! Von großgewordenen Babies und schlüpfrigen Spielzeugen

Mein “Baby” wird heute vier! Zeit sich langsam damit abzufinden, dass “Mutti” nun endgültig kein Baby mehr im Haus hat. Und, so ist der Plan (schluchz!), auch keines mehr folgen wird. Nein! Fragt nicht erst! Irgendwann muss ja auch mal Schluss sein. Aber es geht jetzt gar nicht um`s “loslassen”. Um den Abschied vom Baby- und Kleinkindalter. Das Sentimentale.
Darüber will ich hier gar nicht schreiben. 
Womit ich mich aber auch endlich mal abfinden muss, ist die Tatsache, dass die Vorstellungen der Kinder und meine Eigenen die Geschenke-Auswahl betreffend weit (sehr weit!) auseinander gehen! 
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Von Whatsapp-Grüßen zum falschen Zeitpunkt & dem Leben im Hamsterrad

Gestern bekam ich eine Whatsapp einer kinderlosen Freundin. Mit der kurzen Frage: “Hi. Lange nix gehört. Was treibst Du so?”
Für einen kurzen Moment überlegte ich, ob ich diese Frage mal wirklich ehrlich und detailliert beantworten sollte. Denn sie kam ungelegen, die Frage, zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt. Und hätte ich wahrheitsgetreu geantwortet, in genau dem Moment, als gerade der rote Zorn in der Kommandozentrale waltete, eine mögliche Antwort hätte in ungefähr so ausgesehen:

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Deshalb mache ich wirklich Sport

Neulich bin ich auf einen Artikel einer großen deutschen Zeitschrift gestoßen. Die Autorin berichtet darin, warum sie eigentlich läuft. Ich möchte jenen Artikel zum Anlass nehmen und einmal erzählen, warum ich, gerade als Mutter, eigentlich Sport mache.
Und, große Überraschung, dabei geht es auch mir, ganz und gar nicht um die Figur oder ob mir die morgentliche Displayanzeige auf der Waage genehm ist. Klar, ist das ein netter Nebeneffekt. Aber eigentlich ist es, ähnlich wie bei der Autorin, mein Innerstes, die Psyche, die nach Sport, nach Bewegung bis zum Umfallen schreit.
Es ist das Gefühl von Davon-rennen, das mich anspornt. Das mich dazu treibt selbst im größten Winter-Schmudddelwetter, ja auch beim gehassten Nieselregen, die Sportschuhe zu schnüren.

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